Hagebutte der Hundsrose

Rosa canina

Allgemeines

Andere Namen: Apfelrose, Dornrose, Hagebuttenstrauch, Heckenrose, Hetschpetsch, Schlafdorn, Weinrose, Wildrose, Zaunrose

 Familie: Rosengewächse (Rosaceae)

Standort: Gärten, Wegränder, Böschungen, Parkanlagen

Ernte: Früchte von Spätsommer bis weit in den Winter hinein

 Verwendbare Pflanzenteile: Blätter, Blüten, Früchte, Knospen und Samen

Büroklammer
Hagebutte (5)

Besonderheiten & Anwendung

Sammeln:

Die Hundsrose wächst häufig wild an Wegrändern und Böschungen, wird aber auch gerne in Gärten gepflanzt. Im Hochsommer zeigt sie ihre zart rosafarbenen, leicht duftenden Blüten, im Herbst reifen daraus die markanten orange-roten Hagebutten – bekannt aus dem Kinderlied „Ein Männlein steht im Walde“. Am reichsten an Vitamin C sind sie, solange sie noch hart sind, bevor sie weich werden.

Besonderheit:
Aus den feinen Härchen im Inneren der Hagebutte wurde früher Juckpulver hergestellt – ein Klassiker unter Kindern. Die Hundsrose gilt außerdem als Ursprungsform vieler unserer Kulturrosen und wird bis heute gerne als robuste Unterlage für Rosenzüchtungen verwendet.

Inhaltsstoffe:
Die Hagebutte enthält besonders viel Vitamin C sowie Pektine, Fruchtsäuren und Carotinoide. Der Volksheilkunde nach wird ihr eine stärkende, die Abwehrkräfte unterstützende Wirkung zugesprochen.

Verwendung:
Innerlich werden die Früchte traditionell zu Mus, Marmelade oder Tee verarbeitet. Äußerlich ist das Öl aus den Samen als Pflegeöl für die Haut bekannt.

Hinweise:

  • Auch gegen Heilpflanzen gibt es Allergien und Unverträglichkeiten. Ebenso können Wechsel- und Nebenwirkungen auftreten!
  • Heilpflanzen unterstützen unseren Körper, ersetzen aber keinen notwendigen Arztbesuch!
  • Bitte immer nur Pflanzen sammeln, die eindeutig bestimmt werden können

Entdecke noch mehr faszinierende Kräutervielfalt

Warenkorb
Nach oben scrollen